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		<title>jova-nova.com :: Winklers Blog</title>
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			<title>jova-nova.com :: Winklers Blog</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 08:54:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Zu viel zum Anschreiben</title>
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			<description>&quot;Ich muss sagen, dass ich mich auf Anraten meines Arbeitsvermittlers mit großem Widerwillen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Ich muss sagen, dass ich mich auf Anraten meines Arbeitsvermittlers mit großem Widerwillen durch den Menupunkt &quot;Anschreiben&quot; gekämpft habe. Dabei musste ich feststellen, dass die z. T. mit Sarkasmus untermalten abstrakten Ratschläge mein intellektuelles Fassungsvermögen deutlich übersteigen. Ferner will es mir nicht einleuchten, warum Sie einerseits Ratschläge geben, die Sie andererseits beim Schreiben scheinbar konsequent ignorieren? Muss ich dies als stilistisches Mittel auffassen? Beeindruckt bin ich jedoch davon, einen Sachverhalt, der sich sicherlich auf drei oder vier Seiten zusammenfassen ließe, so ausführlich zu beschreiben, denn im Grunde genommen gleichen sich die Grundaussagen aller im Menupunkt &quot;Anschreiben&quot; aufgenommenen Artikel. (H.B.)</p>
<p>- Danke, dass Sie sich durch meine Tipps zum Bewerbungsschrieben so tapfer gequält haben. Allen Ihren Beobachtungen stimme ich voll zu, insbesondere, was Sarkasmus, Abgehobenheit und Abschweifung als Stilmittel betrifft. Ich bin seit Jahren unentschieden in der Beurteilung, ob ich nicht anders will oder kann. Meine Aussagen lassen sich nicht nur auf drei oder vier Seiten reduzieren, sondern sogar auf eine einzige Aufforderung: Argumentiere faktisch.</p>
<p><br />Auch, wenn Sie sich als widerwilliger Leser meiner Ratschläge nicht amüsiert fühlen, werden Sie sich vielleicht doch anregen lassen, ein Anschreiben aus konkreten Substantiven und aktiven Verben aufzubauen und alle Ich-bin-Statements zugunsten von Ich-habe-gemacht-Aussagen aufzugeben. Ein Anschreiben ist keine Selbstanpreisung. Es ist eine Instruktion. Weisen Sie einen Jobanbieter in Ihre Jobeignung ein. Er wird es Ihnen danken.</p>
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:54:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Schulnoten</title>
			<link>http://jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/schulnoten/</link>
			<description>&quot;Es wird immer davon gesprochen, dass man mit seinen Stärken glänzen soll, beziehungsweise...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Es wird immer davon gesprochen, dass man mit seinen Stärken glänzen soll, beziehungsweise sich auf erbrachte Leistungen beziehen soll. Wie aber verkauft man sich am besten, wenn man bspw. schlechte Leistungen erbracht hat, wie ich in der Schule? Bisher war dies immer das K.O. - Kriterium in meinen Bewerbungen. Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.&quot; (P.S.) </p>
<p>- Prüfen Sie kritisch, ob all das, was Sie bis heute in den folgenden Lebensbereichen gemacht und geleistet haben, auch in Ihrem Lebenslauf verzeichnet ist:<br /><br /></p><ul><li>LERNEN (schulische, betriebliche Ausbildungen)</li><li>WEITERLERNEN (Maßnahmen, Förderkurse, Workshops, Trainings …)</li><li>JOBBEN (Mini-, Neben-, Ferien-, Aushilfsjobs …)</li><li>SICH EINSETZEN (Sport, Soziales, Vereinsarbeit, Jugendarbeit, Familienhilfe, Musisches, Politisches …)</li></ul><p><br />Haben Sie davon die wichtigsten Punkte (in Bezug auf ein von Ihnen angepeiltes Job- oder Ausbildungsziel) auch in das Anschreiben gebracht?<br /><br />Wirken die Angaben im Anschreiben stichhaltig und aussagefähig? <br /><br />Tragen Sie diese Pro-Argumente auch beim Kontakten, im Erkundungsgespräch, im Interview, im Assessment Center vor?<br /><br />Mit einem Wort: Kennen Sie Ihre eigene Leistungsbilanz und können Sie die in den üblichen Bewerbungssituationen auch zur Sprache bringen?<br /><br />Dann sind Ihre schlechte Schulnoten nur ein Punkt ihres Gesamtprofils. Er ist nicht unwesentlich, aber Sie können eine schlechte Performance in den letzten beiden Schuljahren als Schulabgänger auch ausbügeln.<br /><br />Und wenn Ihr Leistungsprofil insgesamt doch dürftig, kärglich oder erstaunlich mies ausfällt?<br /><br />Dann LERNEN Sie mehr. Lernen Sie weiter. JOBBEN Sie übergangsweise (es ist ziemlich egal was - Hauptsache, Sie integrieren sich in ein Team.) ENGAGIEREN Sie sich (ehrenamtlich). <br /><br />Ihr Leben ist noch längst nicht abgeschlossen. Darum ist Ihr Lebenslauf zu jeder Zeit auch ausbaubar. Achten Sie in allen sozialen Situationen besonders darauf: Zusagen und Termine einhalten. Eingegangene Verpflichtungen abarbeiten. Sich als zuverlässig, loyal, friedfertig, gesprächsfähig, kompromissbereit, einsichtig, lerneifrig erweisen. Rücksicht nehmen. – Klar, das klingt ein bisschen so, als ob der Eintritt in die Arbeits- bzw. Erwachsenenwelt nur um den Preis einer permanenten Bückhaltung zu haben wäre. Die Jugendforschung hat darauf noch keine eindeutige Antwort. </p>
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 13:36:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Rollenspiel im Assessment Center: 10 Aufgaben</title>
			<link>http://jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/rollenspiel-im-assessment-center-10-aufgaben/</link>
			<description>Mit dem mehr das Nachtleben bereichernden Fesselspiel teilt das im Assessment Center bevorzugt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem mehr das Nachtleben bereichernden <i>Fesselspiel </i>teilt das im Assessment Center bevorzugt eingesetzte <i>Rollenspie</i>l  die Prämisse eines dominanten Partners sowie eine auch vom  gutwilligsten Akteur nicht aufzuhebende, grundlegende Ambivalenz der  Situation. Manche Teilnehmer beunruhigt zudem der Umstand, dass Schmerzgrenzen offenbar variabel sind.  Wenigstens bleibt man bei Fesselspielchen von Dritten unbeobachtet. </p>
<p>Wie weit darf man sich hingeben? Auch beruflich motivierte Rollenspiele bringen einen an das Limit des Möglichen. Genauer gesagt, sie führen einen kaum über  die engen Grenzen der Wirklichkeit hinaus. Sie lassen einen&nbsp;die Beschränktheit des eigenen Handlungsspielraums erfahren. Um nicht sichtlich zwischen Begeisterung und Skepsis zu schwanken, identifiziert sich mancher Player so sehr mit seinem <i>Acting</i>, dass er sich selbst im Spiel vergisst. Auf genau diesen Umschlagpunkt warten natürlich die Beobachter eines Assessment Centers. </p>
<p>Agieren Sie nicht gänzlich selbstvergessen. Fahren Sie zugleich Ihre permanente Selbstüberwachung herunter. Analysieren Sie, reflektieren Sie, problematisieren Sie vor einem Gespräch, bis Sie sich restlos instruiert fühlen.  Im Rollenspiel selbst sind Sie in der Phase des Handelns. Lassen Sie es nicht zu, dass Sie sich auf der Bühne des Assessment Centers innerlich zusehen oder selbst kommentieren. Schalten Sie vor allem die innere Angststimme ab, die&nbsp;vor dem Scheitern warnt und Sie damit ganz aus dem Tritt bringt. </p>
<p>Ihre Gesprächspartner werden vieleicht nerviger, dreister,  impertinenter als im realen Leben sein. Doch auch Sie sind im Rollenspiel <i>bigger than life</i>. </p>
<p>Ein Mitarbeitergespräch dient dazu, dass Sie ein Ziel (oder mehrere) erreichen. Es nutzt deshalb Ihrer Sache, wenn Sie vor einem Rollenspiel Ihr realistisch erreichbares Gesprächsziel notieren. Ihr Dialogpartner ist dafür da, Sie soweit herauszufordern, dass Sie das Gesprächsthema und Ihr Ziel aus den Augen verlieren. Lassen Sie sich nicht ablenken. Setzen Sie Ihr Ziel durch.  </p>
<p>Ihr Ziel ist nicht, dass ein Mitarbeiter irgendein Fehlverhalten einsieht. Sie sind weder Ankläger noch Beichtvater. Das Ziel eines Rollenspiels ist, dass sich der Mitarbeiter künftig auf eine definierte Art und Weise verhält. Er soll sein Verhalten innerhalb eines zeitlichen Rahmens nachprüfbar anpassen.</p>
<p>Sobald man Sie über die Gesprächssituation instruiert hat, arbeiten Sie für sich heraus, inwiefern Prozeduren nicht eingehalten, Regeln verletzt, Ziele verfehlt, das Geschäftsinteresse tangiert wurde. Das und nichts anderes ist Ihr Gesprächsthema.</p>
<p>Fangen Sie gar nicht erst damit an, sich umfänglich ins Bild setzen zu lassen. Die Zeit reicht auch absolut nicht aus, um Sachverhalte zu klären. Sie sollen ja auch im Gespräch nicht klüger werden, sondern die Positionen, Vorgaben oder Ziele der Organisation durchsetzen, die Sie keinesfalls spielerisch, sondern stets ernsthaft vertreten. </p>
<p>Schon aus der Konfliktkonstellation der Spielvorgabe werden Sie manchmal ableiten können, dass das immanente Gesprächsziel darin besteht, sich zu einigen. Ziehen Sie alle Register und holen Sie das Maximum heraus.&nbsp;</p>
<p>Ihre Gesprächspartner werden Ihnen oder anderen die größtmögliche Schuld für irgendwelche monströsen Abstrusitäten unterschieben, die eigene Verantwortung leugnen, völlig Absurdes und Sachfremdes ins Spiel bringen und Sie insgesamt dazu verleiten wollen, dass Sie im Gespräch plötzlich über Ihren eigenen unzulänglichen Managementstil, über die unzumutbaren Missstände im Unternehmen oder über die insgesamrt empörende Ungerechtigkeit der Arbeitswelt sprechen. Sobald sich das Gesprächsthema dauerhaft ins Abseitige verlagert, haben Sie verloren. Alles, was nicht Sache ist, klären Sie dann ab, nachdem die Sache geklärt ist und auch nur dann, wenn dazu noch Zeit bleibt. </p>
<p>Wenn das Ego des Mitarbeiters verletzt ist, tragen Sie die Schmeichelsalbe dick auf.</p>
<p>Wenn er Ihre  Stellung oder die Ordnung nicht respektiert, weisen Sie ihn deutlich darauf hin.</p>
<p>Wenn er laut wird, warten Sie ab, bis er still ist und dann sprechen Sie betont leise.</p>
<p>Wenn er droht, ausfällig oder beleidigend wird, weisen Sie freundlich darauf hin, dass Sie diese Sprache nicht dulden. </p>
<p>Ihr Job ist es nicht, sich unendliche Geschichten anzuhören. Ebensowenig wird man Sie dafür zahlen, dass Sie Monologe halten.</p>
<p>Seien Sie geduldig, wenn es darum geht, jemanden aufzuklären, zu instruieren, zu überzeugen.</p>
<p>Verstecken Sie sich nicht hinter Ihrer Autorität. Sie <i>sind</i> die Autorität.</p>
<p>Drohen Sie unter keinen Umständen. Kündigen Sie an. Egal, wie das Gespräch verläuft: An einem Punkt sollten Sie bildhaft das Fenster weit öffnen, die eiskalte Luft von draußen hereinwehen lassen und klar machen, dass es ein jederzeit widerrufbares Privileg für den Mitarbeiter darstellt, hier mit im Warmen zu sein.(Das tun Sie nur für die mitschreibenden Personaler, und wenn es denen kalt ums Herz wird, haben Sie eines Ihrer Ziele erreicht.)</p>
<p>Fassen Sie am Ende ein Ergebnis zusammen. Lassen Sie es vom Gesprächspartner wiederholen. Geben Sie ihm und sich selbst eine Aufgabe mit. Vereinbaren Sie einen Folgetermin zur Ergebniskontrolle oder zum Besprechen der im Gespräch aufgeworfenen und noch nicht geklärten Fragen.</p>
<p>Bleiben Sie in Ihrer Spur und sorgen Sie dafür, dass der Mitarbeiter spurt. Falls er ankündigt, dies nicht tun zu wollen, kündigen Sie Ihrerseits an, sein Handeln innerhalb einer Frist zu beobachten und daraus weitere Konsequenzen zu ziehen.</p>
<p>Hier sind Szenarien für zehn Rollenspiele. Gehen Sie ihren Part durch! Visualisieren Sie sich dabei. Sie sind kein Rollenmodell, wenn Sie am Gesprächspartner vorbeischauen, sich verkrampft am Schreibtisch festhalten oder Büroklammern zu Fragezeichen biegen.</p>
<p>1<br />Ihr Sekretär hat in den letzten Tagen mehrfach Anrufe des Bereichsleiters Europa nicht zu Ihnen durchgestellt. Sie klären das mit ihm ab.<br /><br />2<br />Sie überreichen einem Teammitglied eine Abmahnung, weil es wiederholt entgegen der Firmenanweisung während der Arbeit auf einem Single-Treff gesurft, gechattet und Angelbildchen von sich hochgeladen hat.<br /><br />3<br />Ein Teammitglied hat wiederholt, zuletzt auch in Ihrem Beisein, Anzüglichkeiten gegenüber einem anderen geäußert.<br /><br />4<br />Einer älteren Person soll wegen ihrer unverbesserlichen Nullperformance ein Abfindungsangebot unterbreitet werden.<br /><br />5<br />Ein Mitarbeiter hat herausgefunden, dass seine jüngere Kollegin am Monatsende 432 Euro mehr als er nach Hause bringt. Er hat Sie um ein Gespräch gebeten.<br /><br />6<br />Ein verdienter Mitarbeiter, der noch bis zum Monatsende beschäftigt ist, ist mit seinem Arbeitszeugnis nicht nur überhaupt nicht einverstanden. Er hyperventiliert.<br /><br />7<br />Man hat Sie letzten Dienstag gegen 22.30 Uhr mit der Frau Ihres Vorgesetzten (bzw. mit dem Partner Ihrer Vorgesetzten) in der Bungaloo-Bar gesehen. Die Unterredung wirkte sehr vertraulich. Der/die Vorgesetzte war bis Donnerstag dienstlich in Singapur. Die Personalleiterin spricht Sie darauf an.<br /><br />8<br />Nach den beunruhigenden Diebstählen im Büro haben Sie&nbsp; eine klandestine und illegale Webcam installiert. Ausgerechnet Ihr Assistent wurde gefilmt, als er allein im Office war und mehrere Schubläden aufgerissen und durchwühlt hat. Sie sprechen ihn darauf an.<br /><br />9<br />Am Abend vor Ihrer Präsentation beim Vorstand stellen Sie fest, dass ein Teammitglied offenbar Fantasiezahlen eingesetzt hat. Sie stellen die Person zur Rede.<br /><br />10<br />Der Betriebsrat hat Ihnen gerade telefonisch eröffnet, dass&nbsp; sich ein Mobbingopfer gemeldet und sich über Ihre fortgesetzten Aggressionen und Attacken beschwert hat. Es ist natürlich der notorische Nörgler aus Ihrem Team. Wenige Minuten später sucht diese Person Sie auf, um mit Ihnen eine Fachfrage zu klären.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 09:04:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Hurra! Ein Stresstest!</title>
			<link>http://jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/hurra-ein-stresstest/</link>
			<description>Wie verpackt man ein Ei so, dass es einen Sturz übersteht? Assessment-Center, die klassischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie verpackt man ein Ei so, dass es einen Sturz übersteht? Assessment-Center, die klassischen Stresstests für Bewerber, sind die Dschungelcamps der Berufswelt: eine Mischung aus Kindergeburtstag und Hahnenkampf. Bewerbungsberater Gerhard Winkler verrät, wie man da durchkommt, ohne die Selbstachtung zu verlieren.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/0,1518,818690,00.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >[Weiterlesen]</a></p>
<p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 09:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mitbringsel</title>
			<link>http://jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/mitbringsel/</link>
			<description>Zum Jobinterview etwas mitbringen! Und wie weiter? Freudestrahlend  übergeben oder auf ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Jobinterview etwas mitbringen! Und wie weiter? Freudestrahlend  übergeben oder auf ein Stichwort hin hervorholen und erwartungsvoll  vorzeigen? </p>
<p> Die private Visitenkarte ist OK, aber man ist nicht wirklich wild  drauf. Womit überrascht man? Mit dem kleinen Geschenk. Da ist der  Spielraum aber extrem begrenzt. Das Fachbuch oder den Beitrag in einer  Publikation wird man ebenso wie die Arbeitsprobe nur zeigen. Das Buch  können Sie am Ende (nicht vorher) immer noch spontan verschenken. Dem  Job bringt Sie das nicht näher. </p>
<p>Sie können das Fachbuch, das Journal, die Arbeitsprobe als Gimmick  anfangs nebenbei auf den Tisch legen. Warten Sie ab, ob man darauf  anspringt. Wenn nicht, will man das Interview straff und strukturiert  durchführen. </p>
<p>Zu Gesprächsbeginn weitere Bewerbungsunterlagen verteilen ist keine  glückliche Idee. Damit unterstreichen Sie, wie unsicher Sie sind oder  noch schlimmer, wie misstrauisch. Ein Interviewer ahnt, Ihre gesamte  Selbstpräsentation wird,&nbsp;weil unstrukturiert und überdeterminiert,  grässlich verlaufen. </p>
<p>Es ist eine kleine Kunst, im passenden Moment flott das Richtige aus  der Tasche zu ziehen. Sie dürfen da nicht kramen, suchen, sich  verlieren. Ihre Präsenz macht den Unterschied zu den Mitbewerbern. Und  das kleine Geschenk? Bringen Sie eine Tüte Mini-Muffins mit. Sagen Sie:<i> Rekrutierung kostet Kraft!</i></p>
<p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Motivation schreiben. Eine Kurzeinweisung</title>
			<link>http://jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/motivation-schreiben-eine-kurzeinweisung/</link>
			<description>Verstehen Sie Ihr Motivationsschreiben als Wettbewerbsbeitrag in einem hoch kompetitiven Umfeld.–...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verstehen Sie Ihr Motivationsschreiben als Wettbewerbsbeitrag in einem hoch kompetitiven Umfeld.<br /><br />– Es beantwortet die Frage: <i>Weshalb werden Sie unser Programm erfolgreich durchlaufen? </i><br /><br />– Es ist neimals ein chronologischer Abriss Ihres bisherigen Werdegangs.<br /><br />– Es beantwortet auch nicht, was Sie persönlich alles <i>spannend, interessant, reizvoll</i>, <i>erfüllend</i> oder <i>notwendig</i> finden.<br /><br />Arbeiten Sie sich nicht am Ausbilder ab. Arbeiten Sie diese Punkte ab</p><ol><li>Auf welchen (Spezial-) Gebieten haben Sie bis heute verwertbares Wissen erworben, praktische und Projekt-Erfahrung gesammelt, Leistung erbracht, Erfolge erzielt?</li><li>In welchen Organisationen? Wer waren Ihre Förderer, Vorbilder, Projektleiter, Chefs?</li><li>Welche Studienleistungen, welche praktischen Erfahrungen, welches Engagement belegen Ihren Leistungsanspruch?</li><li>Inwieweit ergibt sich Ihr angestrebtes&nbsp; Ausbildungsziel schlüssig aus Ihrem bisherigen Weg?</li><li>Was wollen Sie mit dem angestrebten Abschluss anfangen bzw. wie soll es am Ende des Programms mit Ihnen weitergehen?</li><li>Wie gut lassen sich Ihr wissenschaftliches oder berufliches Interesse (nicht ihre löblichen<i> </i>und vielfältigen<i> Interessen</i>!) sowie ihre persönlichen (Entwicklungs-, Karriere-) Ziele mit den Anforderungen, Plänen, Inhalten der Ausbildung in Deckung bringen?</li><li>Wieso fällt Ihre Wahl gerade auf diese eine Organisation (und auf diese bestimmten Ausbilder)?</li><li>Wie werden die Ausbilder, die akademische Institution oder das Unternehmen, die Mitstudierenden oder die Kollegen konkret von Ihrem Engagement und Ihrem Beitrag profitieren?</li></ol><p>Beim Texten achten Sie darauf:</p><ul><li>Keine Einleitung.</li><li>Keine Verben der Gemütsbewegung, des Meinens und Fühlens.</li><li>Keine Hilfszeitverben wie <i>dürfen, können, sollen</i>.</li><li>Keine deklarativen Aussagen (<i>hiermit ... ich möchte ...</i>)</li><li>Keine Thesen zum Zustand der Wissenschaft oder Wirtschaft. Keine Aussagen über das, was heutzutage besonders gefordert ist. Keine Lebensweisheiten. Keine Slogans aus dem Plaudersäckchen der Weltverbesserer. Keine Zitate (<i>Schon Winston Churchill hat …</i>).</li><li>Kein Eingehen auf eigene Defizite oder fehlende Voraussetzungen. Keine Rechtfertigungen. Kein langatmiges Erklären von biographischen Umständen oder Karriereentscheidungen.</li><li>Keine Absichtserklärungen. Keine Versprechungen.</li><li>Legen Sie Aussagen über Ihre persönlichen Qualitäten einem glaubwürdigen Dritten in den Mund.</li><li>Bilden Sie sich in voller Lebens- und Leistungsgröße ab, ohne sich selbst zu erniedrigen oder zu erhöhen. </li><li>Beschränken Sie sich auf eine Seite im Brieflayout.</li></ul><p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 12:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kleine Führer </title>
			<link>http://jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/kleine-fuehrer/</link>
			<description>Leadership bei XXX heißt eine Einladungsveranstaltung für junge Talente, die es wissen wollen: In...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>Leadership bei XXX </i>heißt eine Einladungsveranstaltung für junge Talente, die es wissen wollen: <i>In Übungen findest du heraus, welches Potenzial in dir steckt und ob dir Führen Spaß macht.</i> Dazu bewirbt man sich mit Motivationsschreiben + Lebenslauf. Auf Nachfrage erfährst <i>Du</i> von den freundlichen Veranstaltern, was <i>ich</i> (schließlich bin <i>ich</i> Dein Bewerbungshelfer) im Moti-Schrieb zu beantworten habe: <i>&quot;Was würde dich als Führungskraft auszeichnen? Was macht Marketing &amp; Sales für dich so spannend?&quot;</i></p>
<p>Wie meinen? Darüber informieren wir ja  schon im Lebenslauf! Das arbeiten wir außerdem noch glatt und klar im  Anschreiben heraus! – Na und. Zwei Full-Dressed-Tage mit Mitarbeitern aus Marketing &amp; Sales in Mannheim (ausgerechnet dort), die bekommt man eben nicht geschenkt.</p>
<p>Du, fließ jetzt aber nicht darüber aus, was Dich <i>auszeichnen würde</i> und wieso Du dies und das <i>spannend </i>findest.  Wir wollen doch nicht dermaßen das Thema verfehlen, wie es die Typen,  die es Dir ansagen, selbst ständig tun. Leistung schlägt Motivation.</p>
<p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Laufbahnberatung für Frauen: „Neue Wege gehen?“</title>
			<link>http://jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/laufbahnberatung-fuer-frauen-neue-wege-gehen/</link>
			<description>Meine Kollegin Brigitte Späth bietet in München einen Workshop für Frauen an.
 „Neue Wege gehen?“...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Kollegin Brigitte Späth bietet in München einen Workshop für Frauen an.</p>
<p> <b>„Neue Wege gehen?</b>“ </p>
<p>Das Gruppentraining dient zur Erkundung der eigenen Fähigkeiten, Stärken, Interessen, Wünsche, Träume und Ziele.<br /><br />Im Sinne einer Laufbahnberatung werden dabei auch die beruflichen  Ziele ermittelt. Der Kurs umfasst zwei Teile:</p>
<p>1. Standortbestimmung<br />2. NeuOrientierung</p>
<p>Der nächste Workshop findet an den Wochenenden 9. - 11. März und 23. - 25. März 2012 statt.</p>
<p><a href="http://www.praxis-ressources.de/page10/page10.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Mehr zu Brigitte Späth</a></p>
<p><a href="http://www.praxis-ressources.de/page7/page11/page11.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Mehr zum Workshop</a></p>
<p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 08:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vorstellungsgespräch: Lass Bilder sprechen?</title>
			<link>http://jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/lasst-bilder-sprechen/</link>
			<description> &quot;Ich habe vor, im Vorstellungsgespräch anhand von ein paar Bildern meine Stationen im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> &quot;<i>Ich habe vor, im Vorstellungsgespräch anhand von ein paar Bildern meine Stationen im &quot;Lebenslauf&quot; zu visualisieren (zu jedem Foto kann ich natürlich etwas erzählen). Was halten Sie von der Idee?</i>&quot;</p>
<p>- Hat man Ihnen angekündigt, dass man Ihnen Raum für eine Selbstpräsentation geben wird?</p>
<p>&quot;<i>Dass ich mich speziell selbst darstellen soll, wurde nicht angekündigt. Diese Überlegung stammt aus den gesammelten Erfahrungen der vergangenen Vorstellungsgespräche. Oft ist es einfacher, die Sachzusammenhänge anhand eines Bildes zu erläutern. Sobald ich im Vorstellungsgespräch darum gebeten werde, meine vergangenen Stationen zu erläutern, würde ich die Bilder zu Unterstützung hervorholen.</i>&quot;</p>
<p>– Was wirkt überzeugender als der Schweiß auf der Stirn des Geistesarbeiters? Viele berufliche Leistungen lassen sich glücklicherweise dokumentieren oder illustrieren. Je eher Sie  im Auswahlprozess einen Personalverantwortlichen damit konfrontieren,  desto besser. Ich finde es deshalb gut, wenn man als kreativer Spezialist seine Arbeitsergebnisse abbildet oder sonst wie dokumentiert. Diese repräsentative Auswahl wird dann als schön gestaltete Arbeitsprobe mit der Bewerbung verschickt oder einfach online ins Profil gestellt.<br /><br />Sobald Sie im Gespräch etwas aus der Tasche kramen und vorführen, tauchen sofort rechtliche Fragen auf. Wem gehören die Rechte für dieses Objekt? Gibt der Bewerber etwa  Firmengeheimnisse preis? Und was soll man da überhaupt zeigen? Klar würde ich als Trikotagen-Designer, Songschreiber, Bremsbacken-Konstrukteur oder Entwicklungsingenieur meine Babies mitbringen. Echte Belegstücke kommen besser an als Ablichtungen. Alle Erfahrung zeigt obendrein: ein einziges, exemplarisches Artefakt erfährt größere Aufmerksamkeit und wird auch  besser gewürdigt als die Anhäufung von Schaustücken. </p>
<p>Als Ingenieur würde ich davon ausgehen, dass gerade bei Elektronikteilen ein Schalt- oder Bauplan viel erkenntnisträchtiger ist als die Ablichtung. Wenn Sie aber Zeichnungen mit dem Fachtypen diskutieren, driftet der gesprächsführende Personaler sofort ab und versinkt in Tagträume über erotische Assessments. (Stimmt ja gar nicht, er entwirft Personalkostensparmodelle. In jedem Fall rutschen Sie entweder komplett aus seinem Fokus oder er fängt an,&nbsp;sich seine eigenen Gedanken über Sie zu machen. Es ist nie gut, wenn einem im Gespräch unbeschäftigte Beobachter taxieren.) <br /><br />Alle Ihre Lebensstationen im Gespräch anhand von mitgebrachten und nach und nach ausgepackten Objekten zu veranschaulichen, das halte ich für keine famose Idee. Sie machen sich nur zum Museumsführer Ihres eigenen Werdegangs. Sie funktionieren das Gespräch zu einer Schulfunk-Vorführstunde&nbsp;um. Sie müssen nicht nur einen gelungenen Gag liefern, sondern gleich mehrere. Sie machen sich zum Conférencier Ihrer Story. Sind Sie ein begnadeter Ansager? Ihre Story soll vor allem nur erklären, weshalb Sie von der inhärenten Logik Ihrer inneren und äußeren Entwicklung her gerade an diesem idealen Ort und nirgendwo sonst als nächstes landen sollen und werden.</p>
<p>Ihre Fragen sollten sein: Dürfen Sie überhaupt eine Sache offenbaren oder aus der Hand geben? Belegt das Objekt Ihre Meisterschaft, Ihr Können und Ihr Leistungsvermögen? Gibt es eine Möglichkeit, dass ein Jobanbieter es noch vor einem Gespräch sieht?&nbsp; Eignet es sich als Mitbringsel und Gesprächsaufhänger? Können Sie es als Beweisstück bereit halten, das Sie im rechten Moment triumphierend aus der Tasche ziehen? Unterstützt es Ihr Gesprächsziel vielleicht besser, wenn Sie eine Mini-Dokumentation gleich zu Gesprächsbeginn an die Anwesenden verteilen?</p>
<p>Vergessen Sie nicht: Sie müssen sich selber meist nicht besonders ins Spiel bringen, damit es, bis es zum direkten Gespräch kommt. Als Bewerber legen Sie dann aber Ihre Person auf die Waagschale. Nichts kann einem das ersparen. Lenken Sie im Interview nicht von sich ab.</p>
<p>__</p>
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			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 09:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>2012: Aus den Fehlern lernen (5) </title>
			<link>http://jova-nova.com/winklers-blog/artikel/artikel/2012-aus-den-fehlern-lernen-5/</link>
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Wie unterscheidet man den kalkulierten Tonfall der falschen  Begeisterung vom offenherzigen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>&nbsp;</h2>
<p>Wie unterscheidet man den kalkulierten Tonfall der falschen  Begeisterung vom offenherzigen Eingeständnis des Anhängers und Fans? Und  wie findet man heraus, ob es sich nicht doch um blanke Ironie handelt? –  Keine Ahnung. Allzu übertrieben von etwas beseelt und durchdrungen zu  sein, macht den Apostel schnell zum Scheinheiligen. Doch Bewerber  glauben zu wissen: allein die schiere Begeisterung trägt einen schon in  den Job.</p>
<p>„<i>Die Begeisterung für andere Länder und Kulturen brachte mich zu  den Regionalwissenschaften – seitdem durfte ich unser Nachbarland Polen  kennen- und lieben lernen.“</i> </p>
<p>Den fremden Länder-Kult teilt man mit allen seinen Mitbewerbern. Im  Anschreiben sollten Sie aber herausarbeiten, was Ihr Profil im  Besonderen auszeichnet. Eine einschlägige Begeisterung treibt den einen  zum Italiener, den anderen nach Tirol und Sie zog es halt zu den  Regionalwissenschaften. Im Anschreiben bilden Sie aber keine Kausal-,  sondern Argumentationsketten. Das Kennen, Lieben und Lernen war Ihnen <i>vergönnt</i>? Was für ein Schmarren! Nichts für ungut, aber <i>durfte </i>steht im Anschreiben stets für die tränenfeuchte Klimax der Heuchelei. Sie durften? Armes Polen. Was haben Sie dort <i>genau </i>gemacht, gelernt, geleistet und erreicht?</p>
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			<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 09:42:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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